GDSU-Jahrestagung 2023

Vom 22. bis 25. Februar 2023 | in Präsenz | Salzburg

"In Alternativen denken - Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht" - unter diesem Titel findet in Salzburg an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig vom 23. bis 25. Februar die 32. Jahrestagung der GDSU sowie die vorgeschaltete Nachwuchstagung am 22. Februar 2023 statt. 

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg*innen,

vom 23. bis 25. Februar 2023 findet die 32. Jahrestagung der GDSU an der Pädagogischen Hochschule Salzburg statt. Die Nachwuchstagung beginnt am 22. Februar 2023. Das Thema der Tagung lautet:

In Alternativen denken – Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht

Herausforderungen, Probleme und Krisen als Gegenstand sachunterrichtlichen Lernens dienen als Ausgangspunkt der Überlegungen für die GDSU Jahrestagung 2023, die das Denken von Alternativen in den Mittelpunkt stellt und Fragen der Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht in den Blick nimmt. Dabei liegt das Augenmerk nicht zuletzt auf der Frage, welche Rolle dem Sachunterricht im Rahmen von sozial-ökologischen Transformationsprozessen zukommen könnte. Kritisches Denken, Selbstreflexion und transformatives Lernen soll dabei als breit gefasster Orientierungsrahmen gedacht werden, der für den Sachunterricht in seiner Vielperspektivität relevant ist.

Fragen, die in diesem Zusammenhang bedeutsam scheinen:

  • Welche Denkoperationen sind beim Denken in Alternativen zu bewältigen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus mit Blick auf Grundschulkinder und ihre kognitiven Fähigkeiten?
  • Welche Implikationen lassen sich daraus für Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen in den unterschiedlichen Perspektiven des Sachunterrichts ableiten?
  • Was bedeutet kritisches Denken, Selbstreflexion und transformatives Lernen im Kontext der Hochschullehre bzw. Hochschuldidaktik im Sachunterricht?
  • Müssten bei einer verstärkten Orientierung von sachunterrichtlichen Lehr-Lernprozessen am Ziel transformativen Lernens die einschlägigen Kompetenzmodelle einer Modifikation unterzogen werden?
  • Wie kann mit dem Spannungsfeld aus der normativen Orientierung an Transformationszielen und den Autonomieansprüchen der Kinder im Sachunterricht professionell umgegangen werden?

Wir laden dazu ein, diese und weitere Fragen auf der Jahrestagung in Salzburg 2023 zu diskutieren.

 

Prof. Dr. Kerstin Michalik                     Dr. Christina Egger & Dr. Herbert Neureiter

Erste Vorsitzende der GDSU                Örtliche Tagungsleitung

 

Die Anmeldung eines Beitrags ist ab sofort möglich. Sie erfolgt bis spätestens Freitag, den 30. September 2022, in elektronischer Form über den Link "Beitragseinreichung". 

In Alternativen denken – Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht

Herausforderungen, Probleme und Krisen als Gegenstand sachunterrichtlichen Lernens dienen als Ausgangspunkt der Überlegungen für die GDSU Jahrestagung 2023, die das Denken von Alternativen in den Mittelpunkt stellt und Fragen der Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht in den Blick nimmt. Dabei liegt das Augenmerk nicht zuletzt auf der Frage, welche Rolle dem Sachunterricht im Rahmen von sozial-ökologischen Transformationsprozessen zukommen könnte. Kritisches Denken, Selbstreflexion und transformatives Lernen soll dabei als breit gefasster Orientierungsrahmen gedacht werden, der für den Sachunterricht in seiner Vielperspektivität relevant ist.

Fragen, die in diesem Zusammenhang bedeutsam scheinen:

  • Welche Denkoperationen sind beim Denken in Alternativen zu bewältigen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus mit Blick auf Grundschulkinder und ihre kognitiven Fähigkeiten?
  • Welche Implikationen lassen sich daraus für Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen in den unterschiedlichen Perspektiven des Sachunterrichts ableiten?
  • Was bedeutet kritisches Denken, Selbstreflexion und transformatives Lernen im Kontext der Hochschullehre bzw. Hochschuldidaktik im Sachunterricht?
  • Müssten bei einer verstärkten Orientierung von sachunterrichtlichen Lehr-Lernprozessen am Ziel transformativen Lernens die einschlägigen Kompetenzmodelle einer Modifikation unterzogen werden?
  • Wie kann mit dem Spannungsfeld aus der normativen Orientierung an Transformationszielen und den Autonomieansprüchen der Kinder im Sachunterricht professionell umgegangen werden?

Wir laden dazu ein, diese und weitere Fragen auf der Jahrestagung in Salzburg 2023 zu diskutieren.

Rahmenvorgaben für die Beiträge

Auf der Jahrestagung sollen vier verschiedene Veranstaltungs- bzw. Präsentationsformen ermöglicht werden.

Vorträge sollen entweder das Tagungsthema differenzieren und Perspektiven dazu entwerfen oder sie sollen über weitere Forschungsarbeiten der Didaktik des Sachunterrichts informieren. Vorträgen wird ein Zeitrahmen von 25 Minuten zur Verfügung gestellt (15 Minuten Vortragszeit und 10 Minuten Diskussion). Die Vorträge werden in parallelen Strängen im Tagungsprogramm angeordnet. Eingereichte Vorträge werden an folgenden Kriterien gemessen:

  • Theoriebezug
  • Berücksichtigung des Forschungsstandes
  • Fragestellung
  • Angemessenheit des methodischen Vorgehens
  • Darstellung und Diskussion vorhandener Ergebnisse
  • Die Vorstellung von Zwischenergebnissen ist ebenfalls möglich, wenn diese in den aktuellen Stand der Forschung eingebettet und gut dokumentiert sind. Geplante Forschungsvorhaben sollten eher als Poster eingereicht werden.

Bitte ordnen Sie dem Vortrag bis zu drei Schlagworte zu. Diese sollen helfen, den Vortrag bei der Erstellung des Tagungsprogramms inhaltlich passenden Vortragssträngen zuzuordnen.

Foren/Symposien geben Raum und Zeit für neue Ideen mit Fokus auf spezielle Fragestellungen. In Foren präsentieren üblicherweise die Arbeitsgruppen und Kommissionen der GDSU ihre Ergebnisse und/oder setzen ihre Arbeit fort. Ergänzend können Foren/Symposien für Forschungsverbünde oder mehrere thematisch zusammenhängende Vorträge beantragt werden, die dann abschließend gemeinsam kommentiert und diskutiert werden. Bei der Einreichung sind sämtliche Einzelvorträge (mit Abstracts) sowie die*der Diskutant*in zu benennen. Foren/Symposien können zeitlich etwas flexibler gestaltet werden. Wir bitten darum, bei der Einreichung einen entsprechenden Vorschlag zu machen.

Werkstätten haben einen ausgeprägteren praktischen Bezug. Auch hier ist der zeitliche und organisatorische Rahmen etwas offener und kann in Absprache mit der örtlichen Tagungsleitung gestaltet werden.

Poster präsentieren Forschung- und Entwicklungsprojekte. Sie sind in besonderer Art und Weise auch für ‚Work in Progress‘ geeignet und werden im Rahmen einer zentralen Posterpräsentation auf der Tagung präsentiert. Auch auf der 32. Jahrestagung 2023 werden wieder Posterpreise vergeben. Wir freuen uns über rege Beteiligung! Eingereichte Poster werden an folgenden Kriterien gemessen:

  • Inhalt (Theorie, Forschungsstand, Methode, Ergebnisse):
    • Wichtigkeit und Aktualität des Themas für die Didaktik des Sachunterrichts
    • Berücksichtigung des themenrelevanten Forschungsstandes
    • Formulierung der Fragestellung/en
    • Methodisches Vorgehen und Datengrundlage
    • Darstellung der Forschungsergebnisse
    • Für zukünftige Forschung weitergehende Fragestellungen bzw. (Forschungs-)Perspektiven
  • Eindruck und Wirkung des Posters
    • Aussagekraft der verwendeten Abbildungen, Tabellen, Schemata u.ä.
    • Verhältnis von Text- und Bildelementen
    • Verständlichkeit der Darstellung
    • Gestaltung des Posterlayouts
  • Präsentation und Vorstellung des Posters

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie hier spätestens Ende November 2022.

Einreichungsformalitäten für Beiträge

Die Anmeldung eines Beitrags erfolgt spätestens bis Freitag, den 30. September 2022, in elektronischer Form über das Anmeldetool.

Die Anmeldung muss neben dem Thema eine Inhaltsangabe (max. 1700 Zeichen inkl. Leerzeichen – bitte kein PDF-Dokument) sowie die gewünschte Zuordnung zu einer der Veranstaltungsformen (Vortrag, Forum, etc.) enthalten.

Die örtliche Tagungsleitung wird gemeinsam mit dem Vorstand der GDSU die Entscheidung über die Annahme bzw. Ablehnung der Beiträge treffen. Wir bitten daher dringlich darum, bei der Beitragsanmeldung die entsprechenden Kriterien im Auge zu behalten.

Bitte beachten Sie den 30. September 2022 als Ausschlusstermin, damit das Programm Ende November 2022 vorliegen kann.

Auch 2023 wird es im Vorfeld der GDSU-Jahrestagung ein Angebot für Nachwuchswissenschaftler*innen geben. Eingeladen sind alle Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Bereich des Sachunterrichts.

Die Nachwuchstagung wird von Mittwoch, 22. Februar ca. 13:00 bis Donnerstag, 23. Februar, ca. 13:00 Uhr stattfinden. Die Teilnahmegebühr für die Nachwuchstagung ist in der GDSU-Jahrestagungsgebühr bereits inbegriffen.

Call for Papers

Auch auf der kommenden Jahrestagung in Salzburg wird im Vorfeld eine Nachwuchstagung stattfinden. Im Mittelpunkt dieser Nachwuchstagung stehen Vorträge von Nachwuchswissenschaftler*innen zu ihren Promotions- oder Habilitationsvorhaben - sie werden gerahmt von Impulsvorträgen und der Möglichkeit des Austausches. 

Die Vorstellung des Promotionsvorhabens wird im gängigen Tagungsformat geschehen, anschließend folgt eine Diskussion, in der sowohl die Nachwuchswissenschaftler*innen als auch erfahrene Kolleg*innen Rückmeldungen und Anregungen geben werden. Im Unterschied zur Jahrestagung sind natürlich auch Vorträge herzlich willkommen, in denen über "work in progress" berichtet wird und in denen konkrete Anregungen zur Weiterarbeit erbeten werden. Selbstverständlich benötigt es auch keine explizite thematische Passung zum Tagungsthema. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, ein exaktes Zeitformat festzulegen - dieses richtet sich nach der Anzahl der angemeldeten Beiträge.

Wenn Sie Interesse haben, auf der Nachwuchstagung vorzutragen, dann melden Sie sich bis spätestens 20. Jänner 2023 auf der Homepage der GDSU für die Nachwuchstagung an und laden Sie dort den (Arbeits)Titel Ihres Vortrages und ein kurzes Abstract (ca. 2.000 Zeichen) hoch. Bitte geben Sie dabei auch Ihre Hochschule sowie den Namen der erstbetreuenden Person an.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass der Ertrag für die Vortragenden höher ist, wenn die Betreuer*innen der jeweiligen Promotionsvorhaben auf der Nachwuchstagung begleitend anwesend sind. Begründet ist dies zum einen darin, dass dann alle Vortragenden von der zusätzlichen Expertise profitieren können. Zum anderen ergeben sich manchmal Fragen und Anregungen zu den Vorhaben der Doktorand*innen, die die grundsätzliche Ausrichtung der Arbeit betreffen - nicht selten bezogen auf Kürzungen. Aus diesem Grund wird, so dies möglich ist, die Anwesenheit der betreuenden Person erwartet.

Für die Nachwuchstagung werden keine Tagungsgebühren erhoben.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

Andreas Hartinger im Namen der AG Nachwuchsförderung/Forschung

32. Jahrestagung der GDSU

In Alternativen denken – Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht

Herausforderungen, Probleme und Krisen als Gegenstand sachunterrichtlichen Lernens dienen als Ausgangspunkt der Überlegungen für die GDSU Jahrestagung 2023, die das Denken von Alternativen in den Mittelpunkt stellt und Fragen der Kritik, Reflexion und Transformation im Sachunterricht in den Blick nimmt. Dabei liegt das Augenmerk nicht zuletzt auf der Frage, welche Rolle dem Sachunterricht im Rahmen von sozial-ökologischen Transformationsprozessen zukommen könnte. Kritisches Denken, Selbstreflexion und transformatives Lernen soll dabei als breit gefasster Orientierungsrahmen gedacht werden, der für den Sachunterricht in seiner Vielperspektivität relevant ist.

Wir laden dazu ein, diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren,

Wo: Pädagogische Hochschule Salzburg | Akademiestraße 23-25 | 5020 Salzburg | Österreich